Ziele der BI


1. Der Kranoldplatz und die im Süden und Osten angrenzenden Straßen (Ferdinandstraße und die Straße am Kranoldplatz) sollen auf ein einheitliches Niveau gebracht und mit einer geeigneten Anzahl von Bäumen bepflanzt werden. Diese Fläche soll verkehrsberuhigt sein und von allen Verkehrsteilnehmern gleichberechtigt genutzt werden können. In der Ausführung soll dabei ein besonderes Augenmerk auf Personen mit Mobilitätseinschränkungen gelegt werden. Für die Zeit der Umbauarbeiten muss ein geeigneter Übergangsstandort für den Markt in unmittelbarer Nähe gefunden werden, damit kein Marktbetreiber um seine Existenz fürchten muss.

2. Die Verkehrsführung am Kranoldplatz ist für Radfahrer besonders gefährlich. Die BI schlägt deshalb die Einrichtung einer Busspur pro Richtung vor, die auch von Radfahrern zu benutzen ist. Dadurch würden sowohl die unvermittelte Einleitung des Radweges in den fließenden Verkehr an der West-Spitze des Platzes als auch die unfallträchtige Führung zwischen der Bushaltestelle und dem engen Bürgersteig vor Bäcker Walf entfallen.

3. Um Parkplätze zu gewinnen, sollten die Parkregeln in der Ferdinandstraße, von der Jägerstraße bis zum Ferdinandmarkt, in einer Richtung zugunsten von mehr Parkflächen geändert werden. (Auf einer Seite das durchgehende Parken auf der Straße erlauben. Vorteil: Mehr Platz auf dem Gehweg und vor den Laternen und Bäumen entstehen zusätzliche Parkplätze).

4. Die Brauerstraße sollte umgestaltet werden, um an Markttagen den Händlern als Parkplatz zu dienen. Dabei muss aber den Kindern der benachbarten Kastanienschule eine sichere Wegführung garantiert werden.

5. Die Kreuzung Jungfernstieg, Königsberger- und Morgensternstraße sowie die Kreuzung Oberhofer Weg-Kranoldplatz sollten umgestaltet werden.

6. Der Flughafenexpress muss in Lichterfelde Ost anhalten.

7. Der hohen Anzahl von Fahrradfahrern soll durch mehr Fahrradparkplätze Rechnung getragen werden.